Berichte

Kreispokalfinale: FC Bayern – FCU

Mit einem 3:2 Sieg …

 

…hätten die Feringa-Knacker die Bayern mindestens schlagen und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Kreispokal bei den Senioren B gewinnen müssen. Doch wer die Bayern so her spielt, vor allem in der denkwürdigen ersten Halbzeit, aber seine 100%igen nicht reinmacht, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende mit einer 1:5 (0:2) Packung in die Kabine geht, die in dieser Höhe, selbst nach Aussage der Bayern-Spieler, in keinster Weise dem Spielverlauf entsprach.

 

Alles war angerichtet für ein großartiges Fussballfest: das Stadion und der Rasen in Lohof in einem perfekten Zustand, ein hochklassig pfeifendes Dreier-Schiedsrichtergespann, Kaiserwetter sowie ein Kader, bei dem Erfolgscoach Dirk lediglich auf die absenten Heinzi, Mounir, Börni, Francesco Einmallöweimmerlöwe und den verletzten Marc verzichten musste.

Die Bayern, die mit einem geschätzten 30er-Kader anreisten, nahmen das Spiel sehr ernst und hatten alles aufgeboten, was Rang und Namen hatte.

Doch das Spiel begann ausgeglichen, weil man beiden Mannschaften den gegenseitigen Respekt anmerkte. Aber die Feringa-Knacker kamen gut ins Spiel und bereits nach wenigen Minuten hatten Mr. R die erste Großchance, allein die Feinjustierung passte noch nicht ganz. Die Mannen um Käptn Super-Mario hatten das Geschehen jetzt im Griff und bereiteten der aufgerückten Bayern-Defensive immer wieder große Probleme.  

Dann, wie so oft, aus heiterem Himmel das 1:0 für die Roten: ein leichter Ballverlust im Mittelfeld, Pass nach vorne und der Bayern-Spieler überwindet mit einem zugegebenermaßen schönen Schuss aus halblinker Position Keeper Olli. Egal, der Feringa-Express rollte weiter auf das Bayern Tor zu, aber der Ball, der wahrscheinlich Mitglied beim FC Bayern ist, wollte nicht in das Tor der Roten. Dafür wollte er dann aber in der 30. Minute wieder ins Tor der Feringa-Knacker: nach einem Eckball stieg ein Bayern-Spieler höher als alle anderen und ratzfatz stand es 2:0 – zwei Chancen, zwei Tore: in Sachen Effizienz hätten wir uns was abschauen können.

Doch die Feringa-Knacker spielten weiter beherzt nach vorne, aber die vergebenen Großchancen trieben nicht nur die Zuschauer in den Wahnsinn. Die Bayern hätten sich über einen 4:2-Rückstand zur Pause nicht beschweren können bzw. dürfen.

 

Nach der Pause dann sofort ein weiterer Genickschlag: in der 47. Minute wollte Waldo eine Flanke zum herausstürmenden Keeper „Ich spiel so gern zu Null“ Olli köpfen. Der wollte den Ball aber selbst fangen und so kullerte die Kugel auf das Föhringer Gehäuse zu und Olli konnte mit seiner tollkühnen Rettungstat das Spielgerät nur noch ins eigene Tor klatschen – 3:0.

 

Also wir machten nicht nur unsere 100%igen nicht rein, nein, wir besorgten auch noch das Tore schießen für die Bayern…..

 

5 Minuten später witterten die Feringa-Knacker noch einmal Morgenluft, als Isra eine der zahlreichen Chancen zum 1:3 verwerten konnte. Doch wieder nur 3 Minuten später die Entscheidung: nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr erhöhen die Roten gnadenlos auf 4:1. Das 5:1 in der 70. Minute war eine logische Folge des anhaltenden Unterföhringer Sturmlaufs.

Und selbst nachdem Coach Dirk in der 75. Minute 4 Spieler auswechselte, hatten die Feringa-Knacker noch Chancen, das Ergebnis freundlicher zu gestalten.

Am Ende jedoch war all die Liebesmüh vergebens, wieder einmal musste man sich der Roten Anzugs Fraktion von der Säbenerstraße geschlagen geben, und wieder einmal hatte man alle Trümpfe in der Hand, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.

 

Das war wohl allen sehr bewusst, denn beim abendlichen Saisonschluss in Schwabing sah gar mancher den güldenen Pokal – gut gefüllt mit Erfrischungen – vor sich auf dem Tisch stehen, aber leider nur virtuell…….

 

Fazit:  Trotz der Niederlage und des viel zu hohen Endstands ein tolles Match der Feringa-Knacker sowie ein großartiges Erlebnis für alle, die dabei waren.

Und die Bayern wissen jetzt sicher, dass sie demnächst fällig sind…..

 

Vergeblich die Hände nach dem Pokal reckten:

Oliver Haller, Sven Tröster, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Carsten Zimmermann, Daniel Kerst, Christian Brenner, Mario Nauen, Matthias Meier, Almir Dizdarevic, Roberto Hottas, Israel Bravo Fernandez, Francois Chukwuemeka, Alexander Huber, Karl Heller

 

Trainer: Dirk Hauser

 

Bericht: Karl Heller

Kreispokal Halbfinale:  SK Srbija - FCU         2:6 (0:5)

Das ist Wahnsinn…

 

…warum schickt ihr uns in die Hölle – das haben sich wohl die Spieler des SK Srbija am letzten Freitag Abend gedacht, nachdem der Feringa-Express gnadenlos über sie hinweggerollt war.

Mit einem vor allem in der ersten Halbzeit glanzvoll und überragend herausgespielten 6:2 (5:0) Kantersieg gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga haben die Feringa-Knacker ihre Ambitionen auf den Pokalsieg eindrucksvoll demonstriert.

Coach Dirk musste auch diesmal wieder schwer improvisieren: neben den geplanten Ausfällen von DJ Ibi, Heinzi, Bomber Kerst und Mouni musste er die kurzfristigen Ausfälle von Sven, Käptn Super-Majo und Francesco Einmallöweimmerlöwe versuchen zu kompensieren, was die Aufgabe gegen die spielstarken und torgefährlichen Serben, gegen die man in der Liga lediglich einen Punkt holen konnte, noch schwieriger erscheinen ließ.

Noch krasser wurde es, als Mittelfeldmotor Marc bereits nach 7 Minuten verletzt ausschied und so Routinier Carsten zu einem unverhofften 83-Minuten-Einsatz kam.

Doch die Feringa-Knacker steckten auch das weg und hatten sofort die richtige Antwort parat: Isra konnte nach schönem Zuspiel von Mr. R souverän zum 0:1 einschieben. Die Antwort der Serben war heftig, aber die Abwehrreihe vor Keeper „Ich spiel so gern zu Null“-Olli hielt dem Druck stand, auch weil Terrier Francois seine Aufgabe gegen den Top-Torjäger der Serben (19 Tore in der Liga) bravourös erledigte.

Da die Serben immer stürmischer angriffen, dabei aber die Abwehr vernachlässigten, schlug die Stunde der Feringa-Knacker. Angetrieben vom überragenden Crni im Mittelfeld rollte nun ein Konter nach dem anderen auf das Tor der Serben, und hatte man gegen Langenpreising noch eine etwas bescheidene Torausbeute, langten die FCU Stürmer diesmal gnadenlos hin.

Innerhalb von 7 Minuten zerplatzten alle Hoffnungen der Serben.

In der 37. Minute konnte Mr. R mit einem feinen Hackentrick nach Flanke von Alex das 0:2 erzielen. Zwei Minuten später netzte Alex selbst zum 0:3 ein und nur drei Minuten später konnte wieder Mr. R mit einem großartigen Heber das 0:4 erzielen. Als Isra in der 44. Minute noch das 0:5 schoss, schien die Messe gelesen.

Aber die Feringa-Knacker waren gewarnt. Bereits im Liga-Spiel hatte man gegen die Serben mit 4:1 zur Halbzeit geführt und musste am Ende noch froh sein, mit dem 5:5 überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben.

Und dieses Mal konnten die Mannen um Käptn Ernstl die Konzentration hoch halten, auch wenn die Serben, deren fußballerischer Lebenswille vor der Pause zerstört schien, den Druck noch einmal erhöhten. In der 59. Minute jedoch gelang ihnen der 1:5 Anschlusstreffer und man fragte sich: kommt jetzt eine Aufholjagd?

Doch es war alles gut an diesem Abend, die Feringa-Knacker erarbeiteten sich weiter Chancen am Fließband, gingen aber sehr leichtfertig mit ihnen um. Ernstl, Isra und Karli vergaben 100%ige Tormöglichkeiten, dazu kamen noch ein paar 90%ige, das Ergebnis hätte eigentlich zweistellig werden müssen.

So konnte der Top-Torjäger der Serben noch auf 2:5 verkürzen, ehe Isra mit seinem dritten Tor in der 84. Minute endgültig die „Road to Lohof“ ebnete, wo nun am Samstag den 22.10.2016 um 12:15 Uhr, das Finale gegen – richtig, den FC Bayern ansteht!!

 

Fazit:  Das mit Abstand beste Spiel der Feringa-Knacker im Jahr 2016, ein grandioser Sieg im Halbfinale gegen den Zweiten der BOL und nun der krönende Saisonabschluss mit dem Pokalfinale gegen den FC Bayern im Stadion zu Lohof ....Kann es noch besser werden?

 

Es brillierten: Oliver Haller, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Alexander Huber (1), Israel Bravo Fernandez (3), Marc Schwencke, Almir Dizdarevic, Francois Chukwuemeka, Matthias Meier, Roberto Hottas (2), Carsten Zimmermann, Christian Brenner, Karl Heller

 

Trainer: Dirk Hauser

 

Bericht: Karl Heller

18. Spieltag: FCU – SpVgg Langenpreising     5:0 (1:0)

Einen tollen Abschluß der BOL-Saison mit großen Emotionen…

 

… erlebten die Feringa-Knacker beim 5:0 (1:0) Sieg gegen den Mitkonkurrenten um Platz 3, die SpVgg Langenpreising.

Coach Dirk musste zwar auch diesmal wieder auf einige Stammkräfte verzichten, dafür konnte er aber erfreulicherweise ein paar prominente Rekonvaleszenten wieder im Team begrüßen: mit Waldo, Heinz  und DJ Ibi feierten gleich drei Unterföhringer Fußball-Legenden ein vor allem von den zahlreichen weiblichen Groupies gefeiertes Comeback bei den Feringa-Knackern.

Derart beflügelt sollte das Spiel eigentlich eine Formsache sein, dachten wohl einige. Doch weit gefehlt: bereits in den ersten paar Minuten hatten die Gäste einige hochkarätige Chancen, doch nicht zuletzt dank Keeper Olli konnte man einen Rückstand verhindern.

Die Mannen um Coach Dirk rissen sich dann etwas zusammen, so dass sich wenigstens ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. In der 30. Minute erhielten die Feringa-Knacker dann einen berechtigten Strafstoß zugesprochen, den Mr. R mit all seiner Routine eiskalt zum 1:0 in die Maschen jagte. Das schien den bis dahin recht agilen Gästen so etwas wie den spielerischen Lebensmut genommen zu haben, denn das Spiel war fortan fest in Föhringer Hand und nur mit großem Glück brachten die Gäste das knappe Ergebnis in die Pause.

Die zweite Halbzeit geriet dann zur großen Kür der Feringa-Knacker. In allen Belangen überlegen spielten sie die Gäste quasi an die Wand und erarbeiteten sich Chancen am Fließband. Doch lediglich Crni (58.) und Kopfballungeheuer Alex (63.) konnten etwas Zählbares erarbeiten.

Dann der Höhepunkt des Abends: DJ Ibi, der an diesem Abend das letzte Spiel seiner glanzvollen Karriere bestritt, trat zu einem Strafstoß an und verwandelte diesen sicher zum 4:0 (85.). Als er kurz darauf ausgewechselt wurde, applaudierten die Mannschaftskollegen und verabschiedeten den großartigen Torjäger aus ihren Reihen, der beim Verlassen des Spielfeldes laut Augenzeugenberichten nicht nur Schweißperlen im Gesicht hatte….

Den Abend rundete dann noch Carsten mit seinem ersten BOL-Treffer ins lange Eck zum höxschdverdienten 5:0 ab.

 

Fazit:  Ein toller Abschluss einer etwas durchwachsenen Saison, in dem die Feringa-Knacker noch einmal angedeutet haben, welches Potenzial in Ihnen steckt.

Jetzt steht noch das Pokal-Halbfinale gegen den SK Srbija München an, wo im Erfolgsfall dann anschließend das Finale (wohl) gegen den Lieblingsgegner FC Bayern winkt….

 

Es glänzten: Oliver Haller, Sven Tröster, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Francois Chukwuemeka, Matthias Meier, Roberto Hottas (1), Almir Dizdarevic (1), Carsten Zimmermann (1), Israel Bravo Fernandez, Heinz Sichort, Christian Brenner, Alexander Huber (1), Ibrahim Abdeltam (1)

 

Trainer: Dirk Hauser

 

Bericht: Karl Heller

17. Spieltag: NK Dinamo München - FCU 2:4 (0:4)

Etwas fürs Selbstbewußtsein …

 

…haben die Feringa-Knacker in der höchsten Spielklasse mit dem 4:2 Sieg bei Angstgegner NK Dinamo München getan.

Coach Dirk hatte wieder einige prominente Ausfälle zu verkraften: mit Käptn Super-Mario, Bomber Kerst, DJ Ibi, Francesco Einmallöweimmerlöwe, Carsten, Börnie sowie den Langzeitverletzten Brenner und Sichort und Weltreisender Mounir, fehlte fast wieder eine komplette erste Elf.

Mit wieder nur einem Auswechselspieler begannen die Feringa-Knacker dann am Freitagabend das Spiel wie die Feuerwehr. Orkanartig fegten sie von der ersten Minute über die kroatischen Kollegen hinweg und so war es kein Wunder, dass Matsche Hrubesch nach schöner Flanke von Crni per Kopf bereits nach 11 Minuten das 1:0 erzielte. Der Feringa-Express rollte erbarmungslos weiter und wenn die Chancen noch besser verwertet worden wären, hätte es zur Pause nach den weiteren Treffern von Crni (18.), Isra (34.) und Mr. R per Foulelfmeter (41.) sicher nicht nur 4:0 gestanden.

Ein wichtiger Faktor hierbei war, dass Terrier Francois mit seiner „eine-Armlänge-Abstand“-Taktik den gefährlichen Stürmer der Gastgeber nicht nur neutralisierte, sondern auch so zur Verzweiflung trieb, dass dieser kaum noch konstruktiv am Spielgeschehen teilnehmen wollte.

Nach der Pause wurde aus dem Feringa-Express dann zunächst ein Bummelzug. Durch Nachlässigkeiten in allen Mannschaftsteilen lud man den bereits demoralisierten Gegner wieder zum Mitspielen ein. Der nahm das Geschenk auch dankend an und konnte in der 51. Minute das 1:4 erzielen. Das Spiel ging nun wieder Richtung Ping Pong, es wogte hin und her, und was die Feringa-Knacker an diesem Abend an Chancen herausspielten, hätte für drei Spiele gereicht. Doch der Ball wollte einfach nicht mehr ins kroatische Tor, dafür fand er aber noch einmal den Weg in das des FCU, so dass am Ende ein für den Gastgeber sehr schmeichelhaftes 2:4 zu Buche stand.

 

Fazit:  Eine grandiose erste Halbzeit der Feringa-Knacker, die lediglich über ihre Chancenverwertung sprechen müssen. Damit ist der dritte Platz wieder in greifbarer Nähe.

 

Aufstellung: Olli Haller, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Matthias Meier (1), Francois Chukwuemeka, Sven Tröster, Almir Dizdarevic (1), Roberto Hottas (1), Marc Schwencke, Israel Bravo Fernandez (1), Alexander Huber, Karl Heller

 

Trainer: Dirk Hauser

 

Bericht: Karl Heller

16. Spieltag: FC Bosna u Hercegovina München – FCU  1:1 (0:0)

Mit dem letzten Aufgebot …

 

…haben die Feringa-Knacker bei den Technikern vom  FC Bosna u Hercegovina München einen wichtigen Punkt im Kampf um Platz 3 erkämpft.

Die Abwesenheitsliste las sich wie ein Who-is-who des oberbayrischen Senioren B-Fußballs: Brenner, Sichort, Zitouni, Tröster, Abdeltam, Dizdarevic, Schwencke, Patacca, Zimmermann.

So musste Coach Dirk mit nur einem Auswechselspieler nach Thalkirchen reisen.

Doch entgegen den Erwartungen schlug sich die Rumpftruppe der Feringa-Knacker gegen die technisch versierten Gastgeber zunächst sehr wacker. Aus einer konzentrierten Abwehr heraus wurden immer wieder schöne Angriffe vorgetragen, allein der Abschluß ließ zu wünschen übrig. Da die Gastgeben auch kein spielerisches Gegenmittel fanden, ging es folgerichtig mit 0:0 in die Pause.

Nach der Pause dann das gleiche Bild, deswegen fiel dann umso überraschender das 1:0 für unsere südosteuropäischen Mitbürger. In der 67. Minute hatte Keeper Olli nach einer „leichten“ Unaufmerksamkeit eines nicht näher zu nennenden Abwehrspezialisten gegen den freistehenden Stürmer keine Chance.

Jetzt warfen die wackeren Feringa-Knacker alles nach vorne, und, da es wohl doch einen Fußball-Gott gibt, belohnte Bomber Isra die Mannschaftsleistung mit dem längst fälligen und höxsch verdienten Tor zum 1:1 in der 75. Minute.

In der spannenden Schlussphase gelang es dann keiner Mannschaft mehr, den Lucky Punch zu setzen, so daß am Ende ein wohl leistungsgerechtes Unentschieden stand.

 

Fazit:  Mit toller Einstellung und Moral hat sich das letzte Aufgebot der Feringa-Knacker einen wertvollen Punkt erkämpft.

 

Aufstellung: Olli Haller, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Matthias Meier, Francois Chukwuemeka, Bernhard Schneider, Mario Nauen, Roberto Hottas, Daniel Kerst, Israel Bravo Fernandez (1), Alexander Huber, Karl Heller

 

Trainer: Dirk Hauser

 

Bericht: Karl Heller

12.09.2016: FC Unterföhring - TSV Allach 6 : 2 (5 : 1)

Pflichtsieg für die Feringa-Knacker


Mit einem glanzlosen 6:2 (5:1) Arbeitssieg gegen den Aufsteiger Allach bei herrlichem Spätsommerwetter haben die Feringa-Knacker ihre Pflicht getan, um weiterhin um den 2. Platz in der BOL mitspielen zu können.
Coach Dirk mußte diesmal wieder improvisieren: mit Waldo (Projektleiter Löwen-2. Liga-Abschiedstour), DJ Ibi (vom Turntable getroffen), Alex Ichbinimmerdererste  und Flankengott Börni (beide Wiesn-Vorbereitung), Mittelfeld-Motor Mounir (Welttournee) und Phantom Matsche (Aufbautraining in Kroatien) fehlten ihm gleich mehrere Stammspieler. Aber Dank des (numerisch) breiten Kaders und der Rückkehr von Käptn Super-Mario schaffte er es dennoch, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen.
Die legten dann auch gleich los wie die Feuerwehr. Bereits nach 12 Minuten war die Messe nach Toren von Francesco, Crni und Mr. R mit 3:0 so gut wie gelesen. Im Gegensatz zu anderen Spielen in dieser Saison hielten die Feringa-Knacker die Konzentration diesmal weiter hoch und erarbeiteten sich Chancen am Fließband. Die überforderten Allacher wussten sich oft nur mit unfairen Mitteln zu helfen, so dass es in der 21 Minute einen völlig berechtigten Elfer gab, den Mr. R sicher verwandelte. Nur ein paar Minuten später gab es erneut Strafstoß, doch diesmal scheiterte Käptn Super-Majo am Allacher Keeper. In der 42. Minute verwandelte Bomber Isra eine schöne Hereingabe von Rechts sicher zum 5:0.
Quasi mit dem Halbzeitpfiff gelang den Allachern aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer zum 1:5.
Nach der Halbzeit passierte dann das, wovor Coach Dirk noch gewarnt hatte. Die Allacher, beflügelt durch den Anschlusstreffer, bekamen nochmal das Gefühl, hier noch was bewegen zu können, und was sie nicht mit spielerischen Mitteln erreichen konnten, versuchten sie dann über Härte und Diskussionen zu kompensieren. Damit kamen die Feringa-Knacker nicht so gut zu Recht  und so fiel bereits in der 50. Minute der nächste Treffer für die Allacher. Jetzt lief gar nichts mehr zusammen und die trotzdem herausgespielten Großchancen wurden leichtfertig vergeben. Die Erlösung dann in der 68. Minute, als Francesco, auf den es die Allacher an diesem Tag besonders abgesehen hatten, den 6:2 Endstand herstellte.

Fazit:  Glanzloser Arbeitssieg, aber keine Verletzten und Spielpraxis für die Ergänzungsspieler, auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen....

Es ackerten: Oliver Haller, Sven Tröster, Dirk Hauser, Ernest Timosek, Mario Nauen, Daniel Kerst, Francois Chukwuemeka, Roberto Hottas (2), Almir Dizdarevic (1), Carsten Zimmermann, Israel Bravo Fernandez (1), Francesco Patacca (2), Marc Schwencke, Karl Heller

Trainer: Dirk Hauser

Bericht: Karl Heller